Patientenverfügung / Ethik

Die neuen Regelungen zur Patientenverfügung traten am 1. Januar 2013 in Kraft. Ein Publikumsvortrag des Stadtspitals Waid in Zürich mit Datum vom 27. Februar 2013 ist im Internet abrufbar. Daraus einige Auszüge sowie ganz unten der entsprechende Link zum gesamten PDF-Dokument.

Knackpunkte“ im Umgang mit Patientenverfügungen:
– Wie ausführlich oder detailliert ist die Patientenverfügung?
– Muss der Inhalt interpretiert werden, oder „passen“ die Entscheidungen auf die momentane Situation?
– Wie viel wusste der Patient über medizinische Entscheidungen
   und deren Folgen?
– Hat der Patient mit nahestehenden Personen gesprochen?
Wissen diese, was er sich zu den Entscheidungen überlegt hat?

Kritik am Konzept der Patientenverfügung
• „…eine Verfügung auszustellen für eine Situation,
die noch nicht Bestandteil der eigenen
Erfahrungswelt ist.“
• „überzeichnete Logik der autonomen Kontrolle“,
„Betrachtung des Angewiesenseins auf andere eo
ipso als Katastrophe.“
• -> stattdessen: „Tugend der Gelassenheit“
, der „Zuversicht auf das, was kommen wird.“

Vortrag im Stadtspital Waid aus dem Jahre 2013

Autor: Daniel Hoffmann

Erwachsenenschutzrecht, Erbrecht, Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Strafrecht, Ausländerrecht, Asylrecht und Mietrecht. Rechtsanwalt Zürich www.patientenverfuegungvorsorgeauftrag.ch

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s